Beachten Sie Zahlungsfälligkeiten beim Kaufvertrag

geschrieben am 07.04.2013 von Rainer Kronauer

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung oder verbindliche Aussage handelt. Sollten Sie konkrete Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an uns. Unter 06241/933 90 90 stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.


Ein Immobilienkaufvertrag beinhaltet neben allen anderen wichtigen Informationen selbstverständlich auch den genauen Kaufpreis. Es handelt sich dabei um eine stolze Summe, die den Eigentümer wechselt. Nicht ganz so exakt definiert ist in der Regel die Fälligkeit dieser Zahlung. Außerdem stehen beim Verkauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung etliche Nebenkosten an, deren Zahlungsfristen unter Umständen nicht von vorne herein klar sind.

Die Zahlung ist nur eine von vielen wichtigen Formalitäten


Das Hauptaugenmerk bei einem Immobilienverkauf liegt natürlich auf dem eigentlichen Verkaufspreis. Dass der Käufer mit einer dicken Geldtasche erscheint und diesen nicht ganz unerheblichen Betrag bar auf den Tisch legt, ist eine Vorstellung, die nicht der Praxis entspricht. Barzahlung gegen Schlüsselübergabe - so funktionieren Immobiliengeschäfte, zumindest in Deutschland, nicht. Vielmehr zieht sich ein langer Rattenschwanz an Formalitäten durch die Verkaufsabwicklung. Der Kaufvertrag muss notariell beurkundet werden und die Eigentumsübertragung sogar noch beim Grundbuchamt vermerkt. Und irgendwo dazwischen muss auch die Zahlung auf dem Plan stehen.

Die Zahlung erfolgt nach der Auflassung


Haben Verkäufer und Käufer die notarielle Urkunde über den Kaufvertrag unterschrieben, ist das Geschäft endgültig besiegelt. Der Notar wird beim Grundbuchamt die sogenannte Auflassungsvormerkung eintragen lassen, sozusagen die die feste Reservierung für den folgenden Grundbucheintrag. Daran anschließend ist der Käufer am Zug. Jetzt liegt es an ihm beziehungsweise seiner Bank, für die Bezahlung zu sorgen. Erst anschließend erfolgen die Eigentumsübertragung und die endgültige Eintragung in das Grundbuch.


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Die Zahlung der Nebenkosten bleibt nicht erspart


Zu den Nebenkosten eines Immobiliengeschäftes zählen neben den Notarkosten und den Gebühren, die das Grundbuch erhebt, auch noch die Maklercourtage und die Grunderwerbssteuer. Ein Großteil dieser Kosten fällt zulasten des Käufers und wird fällig, sobald sie in Rechnung gestellt werden.
Der Makler darf seine Rechnung in Höhe von circa drei bis sieben Prozent der Verkaufssumme nach dem erfolgreichen Vertragsabschluss stellen, zahlbar je nach vorheriger Absprache vom Käufer oder zu bestimmten Teilen von beiden Vertragsparteien.
Die Notarkosten, ein bis zwei Prozent des Kaufpreises, werden dem Käufer in Rechnung gestellt, ebenso die Auslagen des Grundbuchamtes. Hin und wieder kommt es vor, dass eine eingetragene Grundschuld noch vor der Veräußerung getilgt wird. Diese Kosten übernimmt der Verkäufer.
Verbleiben die 3,5- bis 5-prozentigen Grunderwerbssteuern, die ebenso das Konto des Käufers belasten.


Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team von RE/MAX Invest Worms, Ihrem Immobilienmakler in Worms, steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!


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