Welche Qualifikationen braucht man, um Makler zu werden?

geschrieben am 15.09.2014 von Rainer Kronauer

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung oder verbindliche Aussage handelt. Sollten Sie konkrete Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an uns. Unter 06241/933 90 90 stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Der Gesetzgeber schreibt vor

Wenn man diese Frage schnell und eindeutig beantworten will, kann man hier einiges falsch machen, denn eigentlich braucht man (fast) nichts um sich Immobilienmakler nennen zu dürfen.
Einzige gesetzliche Voraussetzung ist im §34c der Gewerbeordnung (GewO) beschrieben, wonach derjenige,

(1) der gewerbsmäßig den Abschluss von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume oder Wohnräume vermittelt oder die Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge nachweist, den Abschluss von Darlehensverträgen vermittelt oder die Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge nachweist, der Erlaubnis der zuständigen Behörde bedarf.
(2) Die Erlaubnis ist zu versagen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass der Antragsteller die für den Gewerbebetrieb erforderliche Zuverlässigkeit nicht besitzt.

Mit anderen Worten; wer in den letzten fünf Jahren vor Stellung des Antrages wegen eines Verbrechens oder wegen Diebstahls, Unterschlagung, Erpressung, Betruges, Untreue, Geldwäsche, Urkundenfälschung, Hehlerei, Wuchers oder einer Insolvenzstraftat rechtskräftig verurteilt worden ist, oder in ungeordneten Vermögensverhältnissen lebt, dem also ein Insolvenzverfahren eröffnet worden ist, erhält keine Erlaubnis. 

Die wahre Qualifikation

Allerdings fängt nach der verhältnismäßig leichten gesetzlichen Hürde erst die wahre Qualifikation an. Wer als seriöser und erfolgreicher Makler gelten will, sollte

  • fundiertes Fachwissen,
  • gute Marktkenntnisse,
  • außerordentlich gute Kommunikationsbereitschaft,
  • Flexibilität
  • und Verkaufsgeschick vorweisen können.

Die besten Voraussetzungen

Beste Voraussetzungen für diesen Beruf sind zweifelslos die dreijährige Ausbildung zum Immobilienkaufmann oder jede andere kaufmännische Lehre. Fort- und Weiterbildungen durch die IHK sollten ebenso genutzt werden, wie Fernstudien oder Abendschulkurse.
Sie sehen also, dass alleine die Bezeichnung „Immobilienmakler“ noch lange nichts
über die Qualifikation oder den Erfolg eines Maklers aussagt. Ob Sie den „richtigen“ ausgewählt haben, merken Sie bestimmt schon nach einigen wenigen persönlichen Gesprächen.
Wenn die Chemie stimmt, klappt‘s auch mit dem Gesch
äft.

Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team von RE/MAX Invest Worms, Ihrem Immobilienmakler in Worms, steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

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