So viel Spielraum sollten Sie beim Verkaufspreis einplanen

geschrieben am 17.02.2014 von Rainer Kronauer

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung oder verbindliche Aussage handelt. Sollten Sie konkrete Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an uns. Unter 06241/933 90 90 stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Auch bei Immobilien wird jetzt gefeilscht

Alles was keinen verbindlichen Preis hat, ist zum Feilschen freigegeben, also auch die Immobilien. Überall erhält man nur noch die Preisvorstellung als Verhandlungsbasis und keinen Festpreis mehr. Es wird Ihnen also nicht viel übrig bleiben, als gute Miene zum bösen Spiel zu machen und sich dem Trend anzuschliessen. Das setzt natürlich voraus, daß Sie Ihre finanzielle Schmerzgrenze kennen und wissen, wie weit Sie noch Spielraum für Verhandlungen haben. Ein Besuch bei Ihrer Bank hilft da durchaus, wenn der noch nicht getilgte Kredit durch den Hausverkauf abgegolten werden soll. Sie erfahren also die Höhe der Restsumme und die der Vorfälligkeitsentschädigung, die Sie noch zu zahlen haben. Leider kann Ihnen niemand sagen, wie hoch Sie den Verhandlungsspielraum ansetzen sollen, da marktspezifische und geographische Einflüsse genauso mitspielen, wie die Ausstattung Ihrer Immobilie und das Verhandlungsgeschick Ihres Gegenübers.

Eine realistischer Kaufpreis plus der Verhandlungsspielraum ergeben den Verhandlungspreis

Sie werden bestimmt eine recht genaue Vorstellung von der Summe haben, die Sie als Verkaufspreis erzielen möchten. Je realistischer Ihre Vorgehensweise bei der Ermittlung dieser Summe ist, desto größer die Chance sie auch zu erreichen. Vergleichen Sie unbedingt Ihr Eigenheim mit denen, die auch zum Verkauf angeboten werden und vermeiden Sie auf jeden Fall ein zu überhöhtes Erstangebot, denn es könnte abschreckend auf mögliche Interessenten wirken. Kostspielige Extra-Anfertigungen, die Sie sich haben einbauen lassen, interessieren Ihren Verhandlungspartner vielleicht überhaupt nicht, denn Inneneinrichtungen sind immer der subjektive Geschmack desjenigen, der ihn benutzt. Gehen Sie also nicht unbedingt davon aus, daß Ihr vermeintlicher Käufer den selben Geschmack hat wie Sie. Im Gegenteil, er wird vielleicht versuchen den Preis zu drücken, weil er die vorhandenen Möbel oder Extras abtransportieren und demontieren lassen müßte, um Platz für seinen eigenen Geschmack zu schaffen.

Ihre Strategie

Sie werden sicherlich sehr schnell merken, daß Ihr Gegenüber versuchen wird, ein negativeres Bild Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung zu schaffen, als Sie es tun würden. Dies ist aber bestimmt nur Teil seiner Strategie die Immobilie in einem schlechteren Licht erscheinen zu lassen um den Preis zu senken. Ihr Plan sollte es aber sein, ihn mit vielen guten Argumenten vom Gegenteil überzeugen und den von Ihnen erstrebten Verkaufspreis zu erzielen. Wenn Sie noch genügend Spielraum haben, geben Sie vielleicht ein klein wenig nach. Damit fühlt sich Ihr Verhandlungspartner bestätigt und Sie haben hoffentlich immer noch Ihr Ziel erreicht.

Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team von RE/MAX Invest Worms, Ihrem Immobilienmakler in Worms, steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

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