Feiern und Partys in der Mietwohnung

geschrieben am 29.01.2014 von Rainer Kronauer

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung oder verbindliche Aussage handelt. Sollten Sie konkrete Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an uns. Unter 06241/933 90 90 stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Wie steht das Gesetz zu Partys von Mietern

Kein einziges Gesetz, noch nicht einmal das Grundgesetz, erlaubt Ihnen lautes Feiern. In der Zeit von 22.00 bis 6.00 Uhr herrscht außerdem Nachtruhe, also Zimmerlautstärke. Das heißt, kein Nachbar sollte durch Lärm in seinem Schlaf gestört werden. Eventuelle Ruhezeiten am Nachmittag sind zwar nicht gesetzlich festgelegt, können aber gesondert in Mietverträgen oder in der Hausordnung von Mehrfamilienhäusern erscheinen und müssen dann natürlich auch eingehalten werden. Grundsätzlich ist zwar Feiern erlaubt, aber eben nur, in zumutbarer Lautstärke und wenn die vorgeschriebenen Ruhezeiten eingehalten werden. Ausnahmen machen da nur die Silvesternacht, wenn sowieso fast jeder feiert und Hochzeitsfeiern, die erfahrungsgemäß länger als bis 22.00 Uhr dauern.

Was steht im Mietvertrag

Bevor Sie einen Mietvertrag unterzeichnen, sollten Sie also auch darauf achten, welche Klauseln sich mit Hausfeiern beschäfftigen. Vereinzelt wird auch die Anerkennung der Hausordnung durch die Ratifizierung des Mietvertrages anerkannt, die weitere Restriktionen beinhalten kann. Wie schon oben erwähnt, wird auf die Einhaltung der Nachtruhe bestanden, also auf die Vermeidung von lauter Musik, Türknallen und anderen störenden Geräuschen. Dies gilt übrigens nicht nur für die Wohnung, sondern auch für den Balkon und den Hausflur. Sollte ein Mieter trotzdem mehrfach extrem laute Partys feiern, wodurch andere Mieter erheblich belästigt werden, können diese Anspruch auf Mietminderung stellen, die der Verursacher zu zahlen hat. In Extremfällen besteht sogar das Recht zur fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses. Wurde mehrfach die Polizei gerufen, kann auch noch ein Bußgeldverfahren dazukommen.

Wie sollte sich ein Mieter verhalten

Bis jetzt hat es sich eigentlich immer bewährt, eine Party rechtzeitig anzukündigen, oder sogar seine Mitmieter einzuladen. In Häusern mit "normalen" Mietergemeinschaften werden Sie damit am wenigsten Probleme haben. Sollte der Mieter allerdings schon ein leicht gestörtes Verhältnis zu seinen Mitmietern haben, ist ihm dringendst anzuraten die Lautstärke der Musik und seiner Gäste im angemessenen Rahmen zu halten, um nicht noch mehr Sympathien zu verlieren. Wenn Sie als Vermieter den ersten Schritt gehen wollen um den Mietfrieden wiederherzustellen, sollte ein Gespräch zwischen Verursacher und Party-Opfer gesucht werden. Persönliche Gespräche helfen eigentlich immer um Probleme zu lösen.

Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team von RE/MAX Invest Worms, Ihrem Immobilienmakler in Worms, steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

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