Drei Dinge die Sie beim Immobilienkaufvertrag beachten sollten

geschrieben am 14.04.2013 von Rainer Kronauer


Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung oder verbindliche Aussage handelt. Sollten Sie konkrete Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an uns. Unter 06241/933 90 90 stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.


Hinter einem Immobilienkaufvertrag steckt eine weitreichende Entscheidung und eine große Investition. Er bedarf deshalb einer ganz speziellen Vertragsform und muss sich inhaltlich sowohl mit dem Vertragsgegenstand als auch mit anderen wichtigen Bestandteilen exakt auseinandersetzen.

Die richtige Form des Immobilienvertrages


Das erste Hauptaugenmerk, welches einen Immobilienkaufvertrag von anderen Kaufverträgen abhebt, gilt den Abschlussformalitäten. Weder der Abschluss über das Internet noch eine privatschriftliche Vertragsschließung werden rechtlich anerkannt. Vielmehr kann eine Immobilie nur dann an einen neuen Eigentümer übergehen, wenn beide Parteien Ihre Unterschrift auf einen vom Notar abgesegneten entsprechenden Vertrag setzen, ihn also notariell beglaubigen lassen. Mögliche Streitpunkte müssen zu diesem Zeitpunkt bereits geklärt und der Inhalt des Vertrages überprüft sein.


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Die genaue Bezeichnung des Vertragsgegenstandes


Ein sehr wichtiger Teil des Immobilienkaufvertrages ist selbstverständlich das Objekt selbst. Der Vertragsgegenstand, also die Eigentumswohnung oder das Haus, werden einschließlich der entsprechenden Grundbucheintragungen sehr genau bezeichnet. Besteht beispielsweise eine eingetragene Grundschuld oder ist die Immobilie mit einem Wegerecht belastet, werden diese Gesichtspunkte in den Kaufvertrag mit aufgenommen.
Die notwendigen Informationen dazu erhält der Notar durch eine Grundbucheinsicht. Handelt es sich beim Kaufobjekt um eine Wohnung, sind die Eigentumsanteile am jeweiligen Grundstück auf mehrere Eigentümer aufgeteilt. Wie hoch der jeweilige Anteil genau ist, muss sich auch im Kaufvertrag widerspiegeln. Außerdem werden die Immobilie, die Lage und die Ausstattung beschrieben. Dies kann zum Beispiel durch angehängte Baupläne ergänzt werden.

Der Kaufpreis und andere wichtige Bestandteile


Wie die Angaben zum Kaufobjekt selbst gehören der Kaufpreis und die Abwicklungsmodalitäten in den notariellen Vertrag.
Klar geregelt sollte auch sein, wer die eventuell anfallende Maklercourtage übernimmt und für die Notarkosten aufkommt. Da die endgültige Eigentumsübertragung erst nach der Zahlung des Kaufpreises erfolgen kann, wird als provisorische Sicherheit für den Käufer eine Auflassungsvormerkung beim Grundbuchamt vereinbart.
Als weitere Vertragsbestandteile werden etwaige Gewährleistungsansprüche oder der Übergabezeitpunkt aufgenommen.
Ist die für die Veräußerung vorgesehene Immobilie vermietet oder verpachtet? In diesem Falle gehen auch die Mieteinkünfte auf den Käufer über. Ebenso müssen Kautionskonten überschrieben werden.

All dies sind wichtige Bestandteile eines Immobilienkaufvertrages und müssen, genau wie die Einhaltung der vertraglichen Form und die exakte Bezeichnung der Immobilie, Beachtung finden.


Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team von RE/MAX Invest Worms, Ihrem Immobilienmakler in Worms, steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!


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