Machen Sie sich mit der Abwicklung des Verkaufs vertraut

geschrieben am 23.06.2013 von Rainer Kronauer


Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich beim folgenden Artikel um keine Rechtsberatung oder verbindliche Aussage handelt. Sollten Sie konkrete Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an uns. Unter 06241/933 90 90 stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.


Ein Immobilienverkauf ist kein alltägliches Geschäft. Es handelt sich vielmehr um eine für beide Seiten bedeutende Transaktion, bei der es um eine Eigentumsübertragung von beträchtlichem Wert geht. Deshalb gelten für die Abwicklung ganz besondere Vorschriften, mit denen Sie sich vor dem Verkauf vertraut machen sollten.

Für Immobilienverkäufe gelten strenge Vorschriften


Ware im Austausch gegen Bargeld - so einfach gehen Immobiliengeschäfte nicht von der Hand. Grundsätzlich funktioniert die Veräußerung eines Hauses oder einer Eigentumswohnung zwar wie jedes andere Kaufgeschäft: Der Verkäufer überlässt das Eigentum an den Käufer und bekommt im Gegenzug dazu eine dem Wert des verkauften Gegenstandes (im Optimalfall) entsprechende Geldleistung. Aufgrund der doch enormen Tragweite eines Hausverkaufs, hat der Gesetzgeber jedoch ganz bestimmte formelle Vorschriften vorgesehen. Nur wenn diese Vorgaben auch eingehalten werden, kommt ein gültiger Vertrag zustande.


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Der Weg des Immobilienverkaufs führt immer über den Notar


Selbst wenn Sie mit Ihrem Käufer eine ausführliche, schriftliche Vereinbarung treffen, ist dies für Eigentumsübertragung eines Grundstückes mit Haus oder einer Eigentumswohnung nicht ausreichend.

Dass Sie Grundstückseigentümer sind oder Ihnen im Falle einer Wohnung zumindest ein gewisser Anteil eines Grundstücks gehört, ist im Grundbuch vermerkt. Erst wenn dieser Grundbucheintrag geändert wurde, gilt der Verkauf Ihrer Immobilie als endgültig abgeschlossen. Damit dies überhaupt bewerkstelligt werden kann, steht ein Pflichttermin beim Notar an. Er beurkundet Ihren Immobilienverkauf. Unterschreiben Sie und auch Ihr Käufer diese notarielle Urkunde, ist der Verkauf besiegelt und es wird eine sogenannte Auflassungsvormerkung an das Grundbuchamt gegeben. Jetzt ist Ihr Käufer beziehungsweise dessen Finanzierungsinstitut am Zug. Denn die Bezahlung sollte nun, wie vereinbart, über die Bühne gehen, damit die endgültige Eigentumsüberschreibung beim Grundbuchamt erfolgen kann.

Informieren Sie sich bereits vor der Beurkundung ausführlich über den Immobilienverkauf


Informieren Sie sich bereits im Vorfeld gut über die Abwicklung. Machen Sie sich bekannt mit den Verkaufsmodalitäten und besprechen Sie jedes Detail unbedingt schon vor dem Notartermin mit Ihrem Käufer. Sind die Daten und Fakten für den Kaufvertrag erst einmal beim Notar hinterlegt und der notarielle Vertrag aufgesetzt, ist eine Änderung nur noch sehr schwer möglich. Der Notar hat nicht die Aufgabe, zwischen den Verkaufsparteien zu vermitteln. Er ist als neutrale Person lediglich zuständig für die Beurkundung. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Rechtsanwalt oder einen Immobilienmakler, für den solche Verträge alltäglich sind.

Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team von RE/MAX Invest Worms, Ihrem Immobilienmakler in Worms, steht Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!


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